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Vermehrung japan. Mädchenkiefer
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Autor:  blueahorn [ 18.09.2016, 16:09 ]
Betreff des Beitrags:  Vermehrung japan. Mädchenkiefer

Hallo Forumsgemeinde,

ich brauche Unterstützung bei der Vermehrung meiner japan. Mädchenkiefer. Wer kann mir helfen ?

Was muss ich machen ? Vielen Dank schon mal.

Stephan

Dateianhänge:
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Autor:  Thomas [ 19.09.2016, 06:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vermehrung japan. Mädchenkiefer

Hallo Stephan!
Wie jetzt vermehren?
Hast eine Baumschule, Gewächshaus .. oder entsprechende Vorbildung.
Was ist der Plan?

Autor:  blueahorn [ 20.09.2016, 09:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vermehrung japan. Mädchenkiefer

Hallo!

da bin ja an den Spezialisten für ... -Fragen geraten :lol:

Eine kurze Antwort, die mir weiterhilft, wäre schon klasse gewesen.

Danke trotzdem!

Ach ja, ich habe natürlich keine gewerblichen Interessen!

Gruß

Autor:  Thomas [ 20.09.2016, 13:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vermehrung japan. Mädchenkiefer

Ja gut,die Frage ist , ob ich das einem Laien erkläre, der noch nie was von Pfropfen gehört hat
oder jemanden, welcher schon Erfahrung damit hat.

Dann gibt es ja auch Leute, die irgendwelche "Bonsai-Samen" bei ebay ersteigert haben und glauben , damit wirklich zu einem Bonsai zu kommen.

Zumindest sollte man ja wissen, was so als Ausgangsmaterial für eine Vermehrung zur Verfügung steht.

Baumschulmäßig vermehrt man Mädchenkiefern, indem man Triebe auf eine Unterlage (z.B. Pinus nigra oder Pinus sylvestris) pfropft.

Nichtgewerbsmäßig kauft man sich normalerweise eine, wenn man sie braucht.

Der Zweck wäre also auch mal interessant.

Autor:  blueahorn [ 20.09.2016, 14:24 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vermehrung japan. Mädchenkiefer

Ich bin, was das "Propfen" angeht, absoluter "Laie". (Ehrlich gesagt, noch nie gehört). Da ich keine "Unterlage" habe, wird das wahrscheinlich nicht möglich sein.

Ich habe die Vorstellung, dass ich mit den kleinen(?) Zapfen -siehe Foto- die Vermehrung starten kann.

P.S. Ich "gärtner" seit meinem 10 Lebensjahr so mehr oder minder erfolgreich -erst im Garten meiner Eltern und jetzt im eigenen Garten- umher. Was die Vermehrung von Stauden und Gräser angeht ganz erfolgreich - für den Eigenbedarf versteht sich ;-)). Aber immergrüne Pflanzen so gut wie noch gar nicht, wenn man von Stecklingen mal absieht. Das mit der Mädchenkiefer

Autor:  Thomas [ 21.09.2016, 04:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vermehrung japan. Mädchenkiefer

In dem Zaphen müssen natürlich auch Samen sein.

Diese steckst Du in Töpfe mit Substrat, was gut feucht bleibt, etwa Kies oder Blähschiefer , Kokos oder Torf, und zerbröseltes Moos.

Das lässt Du übern Winter draußen, denn die brauchen Frost zum Keimen.
Wen Du Glück hast, sprießt da was im Frühjahr, kan sein auch erst im Folgejahr.

Autor:  voichtleitner [ 04.10.2016, 14:11 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vermehrung japan. Mädchenkiefer

also ich bin so einer, der sich aus dem internet mädchenkiefer-samen zugelegt hat. und mir ist bewusst, dass ich frühestens in 20 jahren eine freude damit haben werde, natürlich ist mir auch bewusst, dass es bei unserem klima sehr mühselig sein wird ein mädchen groß zu bekommen. doch trotzdem versuche ich es, bin ja noch jung :) .

nun hab ich´s geschafft einen sämlich durchzubringen, und dieser gedeiht (mittlerweile seit dem frühjahr) draußen bei meinen anderen projekten.

leider weiß ich nicht wie ich die kleine überwintern soll, da ich weder ein gewächshaus, noch eine garage in meiner unmittelbaren nähe besitze.

über ratschläge wäre ich sehr dankbar

Autor:  Thomas [ 05.10.2016, 04:12 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vermehrung japan. Mädchenkiefer

Hallo,
ehrlich gesagt fält es mir schwer, bei solchen Proketen einen Zusamenhang mit Bonsai zu finden.

Wie Du schreibst "frühestens in 20 Jahren" kann bei so eibnem Material erst das beginnen, womit wir uns hier beschäftigen.

Zeit hast Du bei Bonsai eben gerade nicht und ich nehme mal an, um Bonsai dreht es sich bei Dir schon.

Bei Bäumen muss man in anderen Dimensionen denken.
Ein Menschenleben ist dafür eigentlich zu kurz, v.a wenn man hierzulande nicht
so einfach altes über Generation rangezogenes Material wie in Japan oder China zur Verfügung hat.
Eine Kiefer von 60 Jahren ist im Jugendstadium und auch als Bonsai entwickelt etwa eine Madchenkiefer z.B. Borke erst nach 39-40 Jahren.

Ök Überwinterung ist ein Thema. Je nach Herkunft kann eine Mädchenkiefer auch winterhart sein. Das ist ja gleich das nächste, man weiß bei solchen Samen selten die Herkunft und Unterart.

Bleibt also entweder Kalthaus oder Winterschutz draußen (einmulchen, Unterstellen Windschutz)

Ich verstehe dann auch nicht, warum man gerade eine Mädchenkiefer ziehen möchte.
Sicher , jeder aktive Bonsaianer will irgendwann auch ein " Mädchen" in seiner Sammlung haben.
Die zieht sich doch aber keiner selber, sondern lässt sie aus Japan, China oder Korea kommen,
Und nicht selten gehen solche Teile auch regelmäßig hierzulande ein, weil sie mit dem Klima nicht zurecht kommen und generell wesentlich schwieriger sind als etwa heimische Kiefern.

Warum also nicht gleich heimische Kiefern nehmen?

Daswesentlich aus meiner Sicht habe ich aber zu Anfang geschrieben.
Das ist dir Frage, die man sich dabei stelen muss:
Will ich Bonsai machen oder baumschulartig Jungpflanzen ranziehen, wo evtl. meine Kinder mal einen Bonsai draus machen können.

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