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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 08.06.2015, 04:27 
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Hallo,
für mich ein richtiger Schritt!

Klar sieht der jetzt oben dünn aus , aber entschedend ist doch nicht, wie er aktuell aussieht , sondern in 5-10 Jahren.
Ein Baum, wo der Stamm sich nur bis zu Hälfte verküngt und die andere Hälfte sich wie ein Schornstein en Himmel bewegt, gibt kein Bild .
Das wird auf Dauer nicht besser, sondern schechter.
In zwei bis drei Jahren hat der Baum die ursprüngliche Höhe wieder erreicht mit einer ansprechenden Verjüngung und perspektifisch könnte der auch auf 40 cm und mehr wachsen, wenn man das wollte.

_________________
Viele Grüße
Thomas

Bonsai-Wandkalender 2018
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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 08.06.2015, 10:06 
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Hallo Thomas,
schön das Du das so siehst.
Die Endhöhe ist ja nicht so wichtig, das Gesamtbild muss stimmen.
Bei der Momentan dicke des Stammes wären 40 cm zu hoch.
Aber das kann und wird sich ja mit den Jahren noch ändern.
Dann wären 40cm auch OK.

Mich wundert das in den Foren immer wieder eine große Empörung ist wenn man einen Verjüngungsschnitt macht.
Ich war schon des öfteren in der Bonsaischule Enger.
Dort kann man beobachten das auch die ganz jungen Pflanzen regelmässig zurückgeschnitten werden.
Ihr werdet es nicht glauben, das habe ich mit meinen eigenen Augen gesehen. :shock: :wink: :lol:

Wie soll das den sonst klappen mit der Verjüngung und Verzweigung ohne große Wunden zu haben?

Es ist auch ein unterschied ob mann eher kleinere Bäume anstrebt oder größere.
Bei kleineren muss man mehr schneiden, oder seht Ihr das anders?

_________________
LG Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 08.06.2015, 12:39 
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Registriert: 21.05.2004, 22:00
Beiträge: 8728
Wohnort: Pirna
In Foren kann jeder seinen Senf zugeben.
Du weißt als als Neuling i.d.R. nicht, wer da postet.
Wenn z.b. hier jemand als Forenspezialist tituliert wird, heißt das nix weiter, als dass er eine gewisse Anzahl von Beiträgen geschrieben hat.

Ich persönlich suche mir die Leute raus, auf deren Rat ich etwas gebe.
Ein Spezialist für Kiefern, ist nicht immer auch ein Spezi für Laubbäume, wer tolle Azaleen zeigen kann, kennt sich nicht unbedingt mit Birken aus.

Für mich gilt, dass ich mir anschaue , was die Leute für Bäume im Garten stehen haben.
In einem Forum sollte man die Ratgeber zumindest kennen und wissen wie die so Bonsai mäßig unterwegs sind und nicht nur nur deren Nicknamen und Anzahl Postings.

_________________
Viele Grüße
Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 08.06.2015, 15:09 
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Registriert: 08.10.2010, 22:05
Beiträge: 89
So dann werde ich doch auch noch mal meinen" Senf" dazugeben.

Im Post vom 16.03.2015 hast du deine Pflanze gezeigt mit dem Schnitt den Du gemacht hast. Was hätte dagegen gesprochen den Schnitt oberhalb des Astes zutun. Aus meiner Bildersicht war doch bis dorthin die Verjüngung gegeben.

Dieses Forum soll doch dafür da sein,um sich untereinander auszutauschen und sich gegenseitig Anregungen und Tips zu geben. Dachte ich. Vielleicht liege ich ja falsch?

Wir sollten nicht vergessen der Ton macht die Musik!


Maik


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 09.06.2015, 00:00 
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Registriert: 21.05.2004, 22:00
Beiträge: 8728
Wohnort: Pirna
Hallo Maik,
ob man den Schnitt nun eine Etage höher oder niedriger macht, ist evtl. nicht so entscheidend.
Wichtig ist , dass man so einen Schnitt überhaupt macht und nicht wartet, bis der Baum kopflastig wird.

_________________
Viele Grüße
Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 09.06.2015, 01:17 
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Registriert: 07.04.2014, 02:05
Beiträge: 44
Hallo Chris

Erst dachte ich: wie kann er nur den schönen Baum so "zurücksetzen". Nach nochmaligem Betrachten der Bilder, denke ich, dass Du richtig geschnitten hast. Der Baum war vorher zwar gut anzusehen, aber die fehlende Verjüngung in der oberen Hälfte und der für meinen Geschmack für Ulmen zu strenge Aufbau hätten mit der Zeit dem Baum kein stimmiges Aussehen gebracht. So hast Du auf sehr guter Basis gleich mehrere gute Optionen. Von der Besenform bis zu einer frei aufrechten Form.

Gruss
Findling


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 09.06.2015, 07:36 
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Registriert: 08.10.2010, 22:05
Beiträge: 89
Das zurück ins alte Holz geschnitten werden muss, steht fest und ich gehe den Schritt auch mit.
Aber: Den Neuaufbau des weggeschnitten Astes dauert gut und gern 5 Jahre. Die Zeit hätte Chriss aber sparen können.

Nochmal. Ich finde der Baum hat Potential und die frei aufrechte Form steht ihm in die Äste geschrieben.

Wie sieht es denn mit den Wunden in der Ansichtsseite aus? Schneidest du die nochmal neu raus? Besonders die 2. links.

Maik


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 09.06.2015, 10:12 
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Registriert: 18.09.2011, 21:44
Beiträge: 817
Wohnort: Mannheim
Hallo Maik, Thomas und Findling,

Bei rot habe ich geschnitten, im grünen Bereich war kaum bis keine Verjüngung.
Das wäre mit den Jahren auch nicht besser geworden.
Bei der blauen Markierung wächst der neue Spitzentrieb.

Auf lange Sicht gesehen wäre ein tieferer Schnitt vielleicht noch besser gewesen.
Das war nur so ein Gedanke von mir, mache ich aber nicht.

Dateianhang:
3.jpg
3.jpg [ 177.88 KiB | 2919 mal betrachtet ]
Zitat:
....aber die fehlende Verjüngung in der oberen Hälfte und der für meinen Geschmack für Ulmen zu strenge Aufbau hätten mit der Zeit dem Baum kein stimmiges Aussehen gebracht. So hast Du auf sehr guter Basis gleich mehrere gute Optionen. Von der Besenform bis zu einer frei aufrechten Form.
Diesen Gedanken hatte ich auch.
Die frei aufrechte Form gefällt mir eigentlich gar nicht bei Laubbäumen.
Mal Gucken wie er sich weiter entwickelt und wächst.
Groß Planen kann man das jetzt noch nicht.
Zitat:
Das zurück ins alte Holz geschnitten werden muss, steht fest und ich gehe den Schritt auch mit.
Aber: Den Neuaufbau des weggeschnitten Astes dauert gut und gern 5 Jahre. Die Zeit hätte Chriss aber sparen können.
Ich denke nicht das es 5 Jahre dauert.
Hast Du eine Bergulme?
Die Wachsen wie Unkraut. :wink:
Aber das ist für mich gar nicht die frage, ich habe mir das ja über Wochen gut überlegt gehabt.
Das war für mich der einzig logische Schritt.
Zitat:
Wie sieht es denn mit den Wunden in der Ansichtsseite aus? Schneidest du die nochmal neu raus? Besonders die 2. links.
Nein das habe ich nicht vor.
Ich lasse da aber nichts mehr wachsen damit sie sich nicht noch mehr verdickt.

_________________
LG Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 09.06.2015, 11:20 
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Registriert: 08.10.2010, 22:05
Beiträge: 89
Du hast mir deine Beweggründe gut erklärt und sind für mich auch nachvollziehbar. Danke

Die Wunde mit einer halbrunden Konkavzange rauszuschneiden, wäre für eine glatte Borke am unteren Teil des Stammes von Vorteil, da sich die Wunde dann sauber schliessen könnte.

Ich selber halte eine Ch. Ulme und muss im oberen Bereich einen Ast neu aufbauen, da ich Ihn im "Glanz meiner Glorie" unbedacht gehimmelt habe.

Ist leider so.

Maik


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 13.06.2015, 19:22 
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Hallo Maik,
C. Ulme kann man nicht mit der Bergulme vergleichen.
Ist meine Meinung.

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LG Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 17.06.2015, 09:12 
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Nur um Euch mal das enorme Wachstum der Bergulme zu zeigen:
4 1/2 Wochen nach dem Rückschnitt:
Dateianhang:
Bergulme.jpg
Bergulme.jpg [ 71.02 KiB | 2841 mal betrachtet ]

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LG Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 17.06.2015, 18:08 
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Das sind alles nur dünne Austriebe, das kenn ich von meinen beiden Ulmen. Um die Verzweigung wieder zu bekommen die Du hattest, dauerts bestimmt 5 Jahre und dann bist Du da wo Du vorher warst - nur ein bisschen kleiner. Wir hätten tauschen können: Meine kleine Ulme aus meinem Mischwald gegen die Deine. Meine hat ne schöne Verzweigung. :wink:

Gruß Richard

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Willst Du einen Tag glücklich sein - betrink dich, willst Du ein Jahr glücklich sein - heirate, willst Du ein ganzes Leben glücklich sein - dann werde Hobbygärtner. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 17.06.2015, 21:48 
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Registriert: 18.09.2011, 21:44
Beiträge: 817
Wohnort: Mannheim
Hallo Richard,
zeig mal Deine Ulme.
Dann können wir mal darüber sprechen mit dem Tauschen. :wink:
Zitat:
Um die Verzweigung wieder zu bekommen die Du hattest, dauerts bestimmt 5 Jahre und dann bist Du da wo Du vorher warst - nur ein bisschen kleiner.
Nein,dann sieht der Baum anders aus als er mal war.
Breiterer Stamm besserer Wurzelansatz.....

Ich verstehe Deine negative Haltung diesbezüglich nicht.
Ich habe meine Beweggründe hier ja schon ausführlich erklärt gehabt.

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LG Chris


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 17.06.2015, 22:11 
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Registriert: 07.04.2014, 02:05
Beiträge: 44
Hallo Chris

Du wirst schon richtig gehandelt haben. Vorher war der Baum zwar gut aber für meinen Geschmack zu streng aufgebaut. Und bei dem enormen Zuwachs den Bergulmen bringen kann da sehr schnell was schönes draus werden.

Gruss
Findling


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 Betreff des Beitrags: Re: Bergulme (Ulmus Glabra)
BeitragVerfasst: 18.06.2015, 18:23 
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Registriert: 09.01.2009, 16:09
Beiträge: 530
Wohnort: Starnberger See
Hallo Chriss,

meine Ulme findest Du hier: http://bonsaiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=5995. Aber jetzt tausche ich nicht mehr - da gefällt mir meine besser - hat ne schöne Feinverzweigung.

Gruß Richard

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