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Trauermücke und Wollläuse
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Autor:  Neuling2018 [ 25.01.2018, 15:45 ]
Betreff des Beitrags:  Trauermücke und Wollläuse

Moin Leute!

Ich bin relativ neu bei dem Thema und habe mir schon ein bisschen was durchgeschaut, dennoch habe ich eine Frage an euch:

Ich habe vor ein paar Wochen einen Ficus Bonsai geschenkt bekommen. Ich habe nun gemerkt, dass einerseits Trauermücken auf dem Baum rumkrabbeln (hält sich noch in Grenzen) und ein paar Wollläuse habe ich auch entdeckt (habe alle mit etwas Alkohol entfernt). Auch einen Wurm und Wolläuse in der Erde könnte ich finden.

Dem Baum gehts augenscheinlich dennoch gut. Trotzdem möchte ich de Schädlinge gerne loswerden. Mein Plan war es jetzt:

1. Gelbtafeln gegen die "erwachsenen" Trauermücken
2. alle Reste der Wolläuse auf dem Baum (mit hochpr. Alkohol)

Nach etwas Zeit damit der Großteil der Mücken weg ist:

3. Trotz Winters Umtopfen, inklusive gründlicher Wurzelreinigung, Schalenreinigung, etc. (das neue Subtrat im Backofen nochmal ordentlich durchhitzen, damit ggf. Schädlingsnester, etc. absterben?!)

Habt ihr noch andere oder bessere Ideen? Werde ich so alles los?

Gruß

Dateianhänge:
Dateikommentar: Focus Retusa
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IMG_0908.JPG [ 369.37 KiB | 554 mal betrachtet ]

Autor:  Thomas [ 26.01.2018, 03:19 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Trauermücke und Wollläuse

Hallo und willkommen im Forum.
Zunächst einaml ist das ein ganz ansehnlicher Baum und nicht die üblichen gepfropften Billigangebote vom Baumarkt.
Allerdings ist er etwas aus der Form gewachsen und braucht eine Genaralüberhölung.
Dazu gehört zuerst ein Umtopfen.
Eine Anleitung findest Du unten in den Fachbeiträgen.
Als Subsrat würde ich eine Hausmischung vom Fachhändeler oder eine Mischung aud Blähschiefer(Blähton) , Akadama, Kokoserde zu gleichen Teilen wählen. Da das rein mineralisch ist, braucht Du da nix sterilisieren.
Das löst das Problem mit den Erdbewohnern, wie überhaupt ein guter Standort und gute Pflege meist auch das Schädlingsproblem löst.
Ansonsten mal mit einem gändigen Zimerpflanzenspay mal gründlich einsprühen und dann gründlich abbrausen.
Eine weitere Maßnahme wäre ein gründlicher Rückschnitt. Dabei würde ich in einem ersten Schritt alle Äste auf die Erste stamnahe Verzweigung oder Knospe zurücksetzen. Nach dem weiteren Austrieb sieht man dann weiter.

Autor:  Neuling2018 [ 26.01.2018, 07:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Trauermücke und Wollläuse

Danke Thomas für die Flotte Antwort (und für das Kompliment)!

Eine Hausmischung habe ich schon bestellt. Darüber, dass die rein mineralisch ist habe ich gar nicht nachgedacht.

Das Umtopfen ruhig jetzt schon machen? Mit dem Schneiden würde ich wohl noch ~3 Monate warten, richtig?

Autor:  Thomas [ 27.01.2018, 02:40 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Trauermücke und Wollläuse

Umtopfen kannst Du jetzt schon. Schneiden würde ich Ende Februar.

Autor:  Neuling2018 [ 27.01.2018, 08:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Trauermücke und Wollläuse

Vielen Dank :)

Ich melde mich sicherlich vor dem schneiden nochmal..!

Gruß

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